USE CASE: Behebung einer Bus-Instabilität in AMR-Servoantrieben

Ein Innovator im Bereich autonomer mobiler Roboter (AMR) hat durch die Zusammenarbeit mit ADVANCED Motion Controls erfolgreich eine neue Plattform auf den Markt gebracht, um die komplexen Herausforderungen der Netzwerkintegration zu lösen.

Durch systematische Diagnosen unter der Leitung von AMC-Anwendungstechnikern und gezielte Hardware-Modifikationen konnte der Kunde die Produktion steigern und die Markteinführungszeit verkürzen.

Die Herausforderung: High-Density Power für ein anspruchsvolles AMR-Design

Ein Entwickler von fortschrittlichen AMRs entwarf ein neues Fahrzeug für die Materialhandhabung. Die Konstruktion erforderte eine synchronisierte, hochpräzise Bewegungssteuerung auf extrem kompaktem Raum.

Amr Entwurf

Um die Leistungsziele zu erreichen, war für jede Antriebsachse eine hohe Leistungsdichte der Servoantriebe erforderlich. Darüber hinaus benötigte das System eine integrierte Safe Torque Off (STO) Funktion, um die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften in einer kollaborativen Lagerumgebung zu gewährleisten.

Die Hürde: Anhaltende Netzinstabilität

Das Haupthindernis für den Start des Roboters war die anhaltende Instabilität des Kommunikationsbusses. Während der Evaluierung mit der bisherigen Antriebstechnologie stieß das Ingenieurteam auf intermittierende Kommunikationsausfälle und vorübergehende Fehler, die den Zeitplan des Projekts gefährdeten.

Die intermittierende Natur dieser Fehler machte es schwierig, sie zu verfolgen. Standardantriebslösungen boten nur eine begrenzte Diagnosetransparenz, so dass nicht klar war, ob die Ursache im Netzwerkprotokoll, der Antriebshardware oder der Systemverkabelung lag.

Autonomer Roboter im modernen Lagerhaus

Das Projekt geriet ins Stocken, da das Team Schwierigkeiten hatte, die Quelle der Störung mit Hilfe von Standardkomponenten zu lokalisieren.

Die Lösung: Tiefgreifende Diagnostik und kollaboratives Engineering

Das ADVANCED-Motion-Controls-Team wurde über einen regionalen Vertriebshändler eingeführt und betrachtete das Projekt als eine partnerschaftliche Zusammenarbeit. AMC erkannte, dass die Herausforderung auf der Systemebene lag, und bot intensive, praktische Unterstützung an.

Fehlersuche auf Systemebene

Ein leitender AMC-Anwendungstechniker führte täglich technische Sitzungen durch, um die gesamte elektrische Umgebung zu analysieren.

Identifizierung der Grundursache

Er stellte fest, dass die Ursache nicht in einer Protokollbeschränkung, sondern in Störungen auf Systemebene und Erdungsschleifen lag.

Ingenieure bei Amr Design

Strukturelle Auflösung

AMC gab spezifische Empfehlungen zur Verkabelung, um die Störung strukturell zu beheben.

Anwendungsspezifische Modifikationen

Während ein Standard-FlexPro®-Antrieb aufgrund seiner hohen Leistungsdichte ausgewählt wurde, stellte das ADVANCED Motion Controls Designteam eine modifizierte Variante zur Verfügung, um die Integration zu optimieren:

  • E/A-Ausrichtung: Die AMC-Ingenieure änderten die STO-Logik von 5 V auf 24 V, um sie an den vorhandenen Systemcontroller anzupassen.
  • Optimierung der Merkmale: AMC identifizierte einen ungenutzten internen Relaistreiber, der mit einer hardwarebasierten Bremslösung bestückt werden könnte, um eine Funktionslücke für die aktuelle Robotergeneration zu schließen.

Die Ergebnisse: Vom Prototyp zur Produktion

Durch die Zusammenarbeit mit ADVANCED Motion Controls bei der Lösung zentraler technischer Probleme konnte der Hersteller von der Betaphase in die Serienproduktion übergehen.

Das im Rahmen dieses Projekts aufgebaute Vertrauen hat ADVANCED Motion Controls als Partner für die Plattform der nächsten Generation positioniert, die auf künftige Hochgeschwindigkeitsnetze und integrierte Funktionalitäten migriert.